BBC-Generaldirektor warnt vor “Islam-Zensur”

Mark Thompson, Generaldirektor des BBC hat davor gewarnt, übervorsichtig mit der Berichterstattung über den Islam umzugehen, aus Angst, die Moslems nicht zu beleidigen.

Thompson, ein praktizierender Katholik, sagte in der Kathedrale von Westminster, dass in der Diskussion über die britischen Traditionen und Werten und den Islam eine wachsende Nervosität zu beobachten sei.

Er sagte, dass BBC und die anderen wichtigen Sender "eine besondere Verantwortung" haben, um zu gewährleisten, dass Diskussionen über "Glaube und Gesellschaft" und über jede Religion "nicht abgeblockt und zensiert" werden.

Es gibt gar keinen Grund mehr, einen Sender wie BBC zu behalten, der nicht bereit ist, aufzustehen und sich bemerkbar zu machen. Man muss alles dafür tun, um eine etwaige Beleidigung einer Religion zu mildern. Aber man muß sich immer aufrichtig für die Meinungsfreiheit einsetzen und unparteiisch bleiben.

Er sprach in seinem Vortrag auch die säkulare Berichterstattung beim BBC in den 60ern und 70ern an und verglich sie mit den Glaubens-orientierten Programmen, die "ein starkes Wiedererwachen des Interesses an spirituellen Möglichkeiten" zeigen.

Times Online

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